MOBILE ZUKUNFT OS ist weiter fleißig und ruft die nächste Aktion ins Leben. Für jeden in Osnabrück gemeldeten PKW will das Projekt bis zum 31. Januar 2018 50 Cent sammeln. Das Geld kommt dem Kinderhilfswerk terre des hommes zugute, von dem auch die übergeordnete Idee „Wie weit würdest du gehen?“ stammt. „Von August 2017 bis Januar 2018 wird das Team MOBILE ZUKUNFT dabei sein und mit verschiedenen Partnern Challenges rund um das Thema »alternative Mobilität« initiieren – eine tolle Aktion, die dazu anregen wird, sich mobil mal anders durch unsere Stadt zu bewegen als nur im Auto“, freute sich Stadtrat Frank Otte.

Autofreier Spieltag an der Bremer Brücke

Einer der ersten Partner, der für diese Idee zu begeistern war, war Jürgen Wehlend, Geschäftsführer des VfL Osnabrück: „Wir haben uns zusammengesetzt und spontan beschlossen: Das Spiel gegen FC Würzburger Kickers am 23. September wird autofrei. Das bedeutet, dass Fans, die mit dem Auto anreisen, freundlich um eine Parkgebühr von fünf Euro gebeten und an den Haltestellen freiwillige Spenden gesammelt werden.“

Oberbürgermeister mit eigener Challenge

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert beteiligt sich an dem Projekt. Wenn bis zum 15. September 2017 sein Spendenziel von 600 Euro erreicht wird, „dann werde ich an einem Tag bei Wind und Wetter alle Termine mit dem Rad wahrnehmen“. Schade, dass er es nur gegen Geld macht…

In Osnabrück sind aktuell 81.138 PKW angemeldet. Eine stattliche Zahl für unsere Stadtgröße von knapp 170.000 Einwohnern. – Stadtrat Frank Otte

„Die Stadtwerke-Aktion „Mobile Zukunft“ passt sehr gut zu unserem Engagement für das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt“, sagte Jörg Angerstein, Vorstandssprecher von terre des hommes. „Wir setzen uns mit zahlreichen Projekten dafür ein, dass Kinder in einer intakten Umwelt leben können und vor Luftverschmutzung geschützt sind. Die Stadtwerke-Challenge für unsere Kampagne www.wie-weit-wuerdest-du-gehen.de ist eine tolle Unterstützung und bringt uns Spenden, mit denen wir dafür sorgen können, dass Kinder gesund aufwachsen.“ Damit werden insbesondere Flüchtlingskinder im Nahen Osten, entlang der Fluchtrouten nach Europa und in Deutschland unterstützt. Ferner sind Schul- und Ausbildungsprojekte im südlichen Afrika und in der Sahel-Region geplant.

Übrigens kann jeder mitmachen. Ob autofreie Tage im Betrieb oder Geschäftsführer, die Mitarbeiter mit dem Elektrosmart zur Arbeit fahren – alle Aktionen, die die alternative Mobilität jenseits des privaten PKW unterstützen, können als eigene Challenge eingestellt werden.

Foto: Christel Kovermann

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