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Osnabrück

Sicheres Fahrradparken für städtische Dienstradflotte

Die Stadt Osnabrück will nicht nur bessere Bedingungen für das Radfahren schaffen, sie möchte auch als Arbeitgeberin fahrradfreundlicher werden. Dazu gehört u.a. eine eigene Dienstradflotte.

Die Stadt Osnabrück will nicht nur bessere Bedingungen für das Radfahren schaffen, sie möchte auch als Arbeitgeberin fahrradfreundlicher werden. Dazu gehört u.a. eine eigene Dienstradflotte. Inzwischen stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 23 Diensträder (Pedelecs und Fahrräder) an verschiedenen Standorten zur Verfügung. Lasten- und Falträder sollen noch im laufenden Jahr folgen. Unerlässlich sind dabei sichere Abstellanlagen. Eine davon ist mir in der Lohstraße aufgefallen und bietet Platz für 14 städtische Dienstpedelecs des Betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). Erwähnenswert ist das immer noch, weil das Bewusstsein für sicheres oder überhaupt erstmal Fahrradparken erst in den vergangenen Jahren in die Verwaltungen sickert. Das bloße Abstellen von Fahrrädern ist ja prinzipiell recht einfach und fast überall möglich. In Zeiten von teuren Rädern und massenhaftem Fahrraddiebstahl muss es aber sichere Alternativen geben.

Da die Stadtverwaltung mit ihren verschiendenen Dienststellen dezentral organsiert ist, sei es nicht immer ganz leicht und unkompliziert entsprechende gesicherte Fahrradabstellanlagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen. Kreative Lösungen seien dann gefragt. Neben den Boxen in der Lohstraße gehört auch die Umnutzung der ehemaligen Vorführhalle im Bereich des Stadthauses 1 dazu.

„Durch den Einsatz von Pedelecs wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, auch räumlich entfernte Dienstgeschäfte komfortabel und innovativ erreichen zu können“, heißt es seitens der Stadt. Schön, dass das Fahrrad in der Belegschaft als Alternative gesehen und genutzt wird, während es von der Verwaltungsspitze als „oberbürgermeisterberufsalltagsinkompatibel“ abgelehnt wird.

Während die Stadt daran arbeitet, aufbauend auf den Erfahrungen im Pilotprojekt Gartlage-Süd, ein Konzept für eine Einführung von Radboxen in weiteren Quartieren zu entwickeln, geht es bei den Abstellanlagen am Kamp leider immer noch nicht los. Eigentlich sollten hier schon im vergangenen Dezember Fahrräder sicher abgestellt werden können. Nun ist bei der bautechnischen Abnahme aber festgestellt worden, dass an zwei Stellen nachgebessert werden muss. Somit verschiebt sich die Eröffnung hier noch. Anfang Juni soll es aber soweit sein.

Fotos: dd

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