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Links der Woche

Links der Woche #228

Wie siehts aus Leute, haltet ihr durch? Das Coronavirus dampft auch die allgemeine Berichterstattung über andere Themen als die Krankheit selbst ziemlich ein. Ein bisschen was ist heute aber wieder dabei. Auch auf den Straßen wird es ruhiger, das merken auch die Sharing-Anbieter. Die TU Dresden will von euch wissen, was sich in den letzten Wochen verändert hat. Und nach der „Krise“ wird sowieso alles anders. Viel Spaß und haltet durch. Und wem das Angebot von it started with a fight etwas wert ist, kann gerne etwas in die digitale Kaffeekasse werfen.

Alles frei Haus, bitte (taz)

Die Welt kommt zum Stillstand (Spiegel)

Mobilität in Zeiten von Corona (RiffReporter)

Die Stadt der Zukunft ist flexibel (Deutschlandfunk Kultur)

Shared Mobility: Kaum einer will noch mitfahren (ZEIT Online)

[Umfrage] Welchen Einfluss hat der Coronavirus auf Ihr Mobilitätsverhalten? (TU Dresden)

Kommunen als Vorbild für Verkehrswende in Deutschland (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)

Wegen Corona: Rücksichtsvoller BMW-Fahrer hält 1,50 Meter Sicherheitsabstand (Der Postillon)

Verkehrsminister Andreas Scheuer: „Die Welt und die Gesellschaft in Deutschland wird sich verändern“ (Deutschlandfunk)




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5 Antworten auf „Links der Woche #228“

Lieber Daniel !
Du hast vollkommen recht das ein Helm keine Unfälle verhindert , und auch nicht hilft wenn man von einem LKW überfahren wird….
Aber Helme mindern in vielen Fällen die Unfallfolgen erheblich und sind daher definitiv kein überflüssiger LifeStyleArtikel.
Du bist zu jung um dich an die Diskussion um Helme für Mofafahrer zu erinnern- auch hier gingen mit Einführung der Helmpflicht die Todeszahlen erheblich zurück.
Und zumindest die sportlichen Radfahrer sind ohnehin schneller als die Mofafahrer unterwegs .
Von daher kann ich nur jedem die Nutzung eines Fahrradhelms empfehlen.

„auch hier gingen mit Einführung der Helmpflicht die Todeszahlen erheblich zurück.“

Äpfel und Birnen, Integralhelmpflicht für Radfahrer wäre wohl das Ende des Radverkehrs in Deutschland. Davon abgesehen: Wie immer belegfreie Helmpropaganda.

Die Einführung einer Helmpflicht für Fahrradfahrer senkt den Anteil der Kopfverletzungen bei Radfahrern nachweislich *nicht*.

Beleg 1:
https://fahrradzukunft.de/21/folgen-der-helmpflicht-in-schweden/

Beleg 2:
http://www.ingokeck.de/publikationen/radhelm/rhwirkungslos/

Sie senkt aber nachweislich, siehe Australien, den Radverkehrsanteil. Eine Helmpflicht entfaltet also ausschließlich negative Wirkungen.

Und weil es so schön ist, noch etwas zu dieser fast schon legendären Studie aus Seattle, also Beleg 3:
https://www.zukunft-mobilitaet.net/116906/analyse/wirksamkeit-radhelm-studie-thompson-rivara-kritik/

Lieber Kollege, es geht hier weder um Propaganda, Integralhelme oder Helmpflicht!
Ein Beispiel : ich ,182cm hoch , sitze auf meinem Tourenrad , Scheitelhöhe dann um die 2 Meter ; falle einfach nur seitlich um …. was passiert dann ? —- ich schlage mit voller Wucht auf die Fahrbahn ; der Kopf sitzt am Ende der Fallstrecke und hat demzufolge die höchste Geschwindigkeit. Glaubst du das dann noch irgendwer den Aufschlag des Kopfes auf der Fahrbahn abfangen kann ? Ich nicht ! Und hier sprechen sowohl Physik als auch über 50 Jahre auf dem Fahrrad eine klare Sprache.
Aber du kannst das ja selber mal testen, ab in die Turnhalle, leg Matten zum Schutz aus und lass dich fallen . Ich bin gespannt auf deine Meinung nach dem Selbstversuch. Mein Tipp : vergiss die Kopfschmerztabletten nicht !
Und nochmal zur Verdeutlichung: mir geht es lediglich um die Verringerung von Unfallfolgen .

Ich werde mich für Sie gewiß nicht auf irgendwelche Matten werfen. Und anektdotische Evidenz ist keine.

Sie haben die Helmpflicht für Motorradfahrer in die Diskussion eingeführt, welchen Sinn sollte das wohl haben, wenn nicht den Vergleich?
Damit der einigermaßen Sinn ergibt, müßten Radfahrer in einem Langzeitversuch gleichartige Helme verwenden.
Ich entgegnete, daß eher der Radverkehr Deutschlands zum Erliegen käme, als daß ein solcher Versuch mit einer aussagekräftigen Teilnehmerzahl gelänge.

Ein klassischer, konventioneller Fahrradhelm mindert – wenn überhaupt – die Unfallfolgen in derart geringem Maße, daß seine „Schutzwirkung“ bei jeder soliden Empirie der Verletztenzahlen im statistschen Rauschen verschwindet, die Wirkung also nahe oder gleich Null ist. Und kommen Sie mir jetzt nicht wieder mit dieser „Studie“, wo man die „Studie“ erst hinter einer Paywall fand, hinter der man dann erfuhr, daß die Hälfte der „Studienfälle“ frei erfunden (man nannte das verschleiernd „prospektiv“) und die andere Hälfte handselektiert war. Wissenschaftliches Arbeiten geht nunmal anders und ergibt von den Wissenschaftlern unabhängige und im Langzeitverlauf reproduzierbare Ergebnisse.

Und Sie werden nichts finden. Weil es nichts gibt. So einfach.

Hören Sie also auf, andere mit Ihrem unbelegten Missionseifer zu behelligen, denn er schadet dem Radverkehr und den Radfahrern. Propagandisten wie Sie bescheren den Radfahrern eine Haftungsübernahme bei unverschuldeten Unfällen. Sie fügen den Radfahrern also Schaden zu, im Gegensatz zu Ihrer Helmpropaganda ist das belegbar.

Beleg:

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/olg-schleswig-holstein-urteil-7-u-11-12-fahrrad-helmpflicht-mitschuld/

Das waren auch Gläubige: Faktenallergisch, missionarisch und letztlich rechtsbeugend.

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