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Links der Woche

Links der Woche #101

Und wieder Sonntag. In den Links der Woche gibt es ein kleine Erklärung, warum Parkplätze mitschuld sind, dass Harvey in Houston so große Schäden anrichten konnte. Darüber hinaus habe ich mit detektor.fm über den Radverkehr bei der Bundestagswahl gesprochen. Basel will den Autoverkehr künstlich aufstauen, damit der ÖPNV und Radfahrer schneller in die Stadt kommen, München ist zunehmend von Leihrädern genervt und der Dieselskandal nimmt kein Ende – weil keine Lösungen gesucht werden…

Im Überfluss (Spiegel Online)

Der untaugliche Plan (ZEIT Online)

O mei, Obike (Süddeutsche Zeitung)

Freiheit vor Gesundheit (ZEIT Online)

Radverkehr unterm Radar (detektor.fm)

Riehener wollen flüssig in die Stadt (Basler Zeitung)

If You Build It, the Dutch Will Pedal (New York Times)

„Wir brauchen die Grüne Welle für Radfahrer“ (WDR)

Eurobike 2017: Viele Cargobikes, keine Politik (cargobike.jetzt)

Ohne Strom geht bei Fahrrädern nichts mehr (Süddeutsche Zeitung)

Merkel ist die Schutzheilige der Autobranche (Süddeutsche Zeitung)

Das sagen die Parteien zur Radverkehrsförderung (spoke magazine)

Der große Graben: Die Eurobike und die Verkehrspolitik (busy streets)

CDU Osnabrück: Mit dem Mercedes auf dem Radweg (parkrocker.com)

Die aktuelle Verkehrspolitik ist Feigheit vor den Anhängern (Süddeutsche Zeitung)




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11 Antworten auf „Links der Woche #101“

Ich will kein Haarspalter sein, aber der Betrug findet immer noch statt. Nur die Entdeckung des Betruges ist etwas länger her, ohne dass sich etwas geändert hätte.
Das war die gute Nachricht.
Die schlechte ist, dass es noch eine ganze Anzahl weiterer Betrüge gibt, die eventuell nie aufgedeckt werden.
Wollt Ihr den totalen Kapitalismus? Wenn (fast) alle JA schreien, dann müssen sie auch mit den Konsequenzen leben. Das war schon beim Erfinder diees Spruches so….

Sehe ich die nur nicht oder haben diese orangen Leihräder nicht mal eine Lichtanlage?

Und beim parkrocker.com-Artikel hat mich etwas irritiert. Wenn man auf dem rot gefärbten Rinnstein – Radfahrstreifen mag ich dazu nicht sagen – korrekt fährt, müsste man man auf das Plakat zufahren (s. Bild 2). Nur hat jemand sein Wimpel vorne? Eher nicht. Schwups, Bilder gespeichert und mal auf die Aufnahmezeiten geschaut und siehe da: Der Verfasser ist entweder auf dem Gehweg gefahren (neben Radfahrstreifen vermutlich nicht frei gegeben) oder gegen die Fahrtrichtung auf dem Radfahrstreifen.

Das dürfte an der Ecke Goethering Ecke Möserstraße sein, wo es auf der anderen Seite auch Albiradinfrstruktur gibt und 4-5 Kfz-Spuren und einen großen Parkplatz. https://goo.gl/maps/6yutLwrPGXP2

Kritik an CDU berechtigt, aber … Wenn man die Breite der Fake-Infrastruktur sieht, versteht man, warum Menschen die StVO nicht mehr als maßgeblich betrachten, so wie die CDU auch.

Hallo ich verstehe den Hype für Lastenräder nicht vollumfassend.

Für den Kindertransport gibt es gute Anhänger und für den Lastentransport nutze ich einen Fahrradanhänger, bei dem die Räder leicht abzunehmen sind. Wenn ich den parken will, ist der Radanhänger ein flaches Brett mit zwei 20 Zoll Rädern vorne drauf und lehnt an der Wand oder passt gar unter ein Bett. Der Hersteller war dieses Jahr erstmalig auf der Spezialradmesse und heißt carry freedom.

Der massive Vorteil der Kinder- und Lastanhängerlösung ist die universelle Nutzbarkeit mit einem gewöhnlichen Fahrrad. Dazu kommen die geringeren Anschaffungskosten und der deutlich kleinere Platzbedarf im Vergleich mit einem Lastenrad.

Hier noch ein Zitat von Jens Hansen, Fahrradscheune Mützingen
„Ein Lastenfahrrad sollte genutzt werden.
Es ist schwer und derbe, auf ebener Fläche gut zu fahren.
Es ist sperrig in der Garage und mühsam in den Keller zu tragen.
Wer 1-2 mal im Monat damit einkaufen fährt, der braucht kein Eisenschwein. “

Anhand des Namens Eisenschwein wird klar, dass dieses Zitat eher für frühere Geräte wie Bäckerrad oder große Lastenräder gemünzt ist, doch der Kern das Aussage trifft meiner Meinung nach noch immer zu. Ein Bullitt trägt sich auch nicht einfach in einen Keller trotzdem es nicht so schwer wie frühere Lastenräder ist.

Zur Erweiterung meiner Möglichkeiten sehne ich mich auch noch nach einer Carla Cargo. Doch die ist auch wieder zu drei dimensional um unkompliziert verstaut zu werden.

Ich erachte ein Lastenrad als den SUV unter den Fahrrädern, denn Ziel mancher Käufer ist der Hingucker Effekt. Daher erachte ich die geforderte Prämie als fragwürdig. Für Garagenbesitzer ist ein Lastenrad aber spitze, denn dann passt nur noch ein Kleinwagen in die Garage…

Ich leihe mir lieber ein Lastenrad als den eigene Hänger zu nutzen, da der bei jeder Kante und jeder Unebenheit nachfedert. Beim Bullit sieht man die lebende oder unlebendige Fracht und die ganze Breite des Fahrzeugs – anders als beim Hänger.

Vorteil einspuriges Lastenrad im Long John-Style ggü Anhänger:
– schmal = einfaches Lavieren zw. Hindernissen (Poller, Autos etc.)
– Handling der Ladung durch fehlendes Gelenk (Deichsel)
– dynamischeres Fahren durch Kompaktheit; weniger Platzbedarf im Verkehr als Fahrrad+Anhänger (Bullitt 250cm; Fahrrad solo 180cm+Hänger)
– bessere Einschätzbarkeit durch andere Verkehrsteilnehmer*innen durch Kompaktheit
– EINspurig vs DREIspurig (z.b. Hänger) = viel bessere Vermeidung von Bodenhindernissen
– durch gleiche „Erschütterungserfahrung“ bessere Einschätzung der Belastungen, die auf die Ladung (Kind) wirken
– Ladung (Kind) im Blick
– Kommunikation mit Ladung (Kind)
– Be- und Entladen während der Fahrt (Regenjacke, Flasche, Spielzeug etc)
– …

Weniger Luft- und Rollwiderstand kommt noch dazu, kein Gefummel mit der Kupplung und je nach Platz muss der Anhänger nicht erst rausgeholt werden.
Mein Kleiner (2j) möchte auch immer unbedingt selbst ankuppeln: schnell mal los ist da nicht ;-)

Naja, das SUV unter den Rädern ist ja wohl eher das FATBIKE, am besten noch mit Motor und dann nur in der Stadt, oder im Wald, wo die mit der feineren Motorik noch mit 32mm Crossreifen unterwegs sind ;-)

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