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Links der Woche #38

Die Links der Woche: Eine Radfahrerin hat der taz erzählt, wie es ist, von einem LKW überfahren zu werden. Mit der AFD geht es nur rückwärts – in Sachen Verkehr um 40 Jahre. Dobrindt versucht, Illegales zu legalisieren und Siemens will Ampeln verkaufen…

Die Links der Woche: Eine Radfahrerin hat der taz erzählt, wie es ist, von einem LKW überfahren zu werden. Mit der AFD geht es nur rückwärts – in Sachen Verkehr um 40 Jahre. Dobrindt versucht, Illegales zu legalisieren und Siemens will Ampeln verkaufen…

Unterm Rad (taz)

Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse (taz)

Kein Rad für (Nicht-)Memmen (ZEIT Online)

Freie Fahrt für freie Bürger (Rad-Spannerei blog)

Mittels App: „Grüne Welle“ für Radfahrer (Wirtschaftswoche)

Abgasskandal: Dobrindts verdächtiger Halbsatz (Spiegel Online)

Betrunkene Radfahrer sind nicht das Problem (Der Tagesspiegel)

Stuttgart, eine Autostadt ohne Verkehrsinnovationen (Süddeutsche Zeitung)

Radverkehr: Der Streit geht um die großen Straßen (Hamburger Abendblatt)

Polizei bilanziert 5-Tage-Aktion gegen Halten und Parken auf Rad- und Busspuren (Rad-Spannerei blog)

Land schreibt Radwegekonzept 2016 fort: 144 Projekte mit einer Gesamtlänge von 461 Kilometer werden gebaut (Nds. Verkehrsministerium)



Der Song der Woche kommt von MOOP MAMA: Die Erfindung des Rades

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2 Antworten auf „Links der Woche #38“

Da der Link zum Hamburger Abendblatt auf eine Paywall trifft (bei mir jedenfalls), hier eine m.E. sehr lesenswerte alternative Adresse zum Thema:
https://www.hk24.de/servicemarken/presse/pressemeldungen/PM-06-08-16-Radverkehrspolitik/3397422
Sehr schön wird hier deutlich, dass die Tendenz zur ‚Autofreundlichen Radverkehrsförderung‘ in Industrie und Wirtschaft ‚angekommen‘ ist.

Natürlich dürfen die berühmten „Kinder“ und die „Älteren“ nicht fehlen:
„Die Radverkehrspolitik muss die breite Masse der Radfahrer – einschließlich Kindern und der zunehmenden Zahl älterer Teilnehmer – berücksichtigen, die sich an Hauptverkehrsstraßen auf Radwegen neben dem Bürgersteig sicherer fühlen.“
Die Prioritäten werden mit erfreulicher Offenheit gesetzt:
„Eine erfolgreiche Radverkehrspolitik muss die Anforderungen der Wirtschaft berücksichtigen. Was wir brauchen, ist ein Ausbau des Radwegenetzes vor allem auf den Nebenstraßen, insbesondere in den Tempo-30 Zonen, die weit mehr als die Hälfte aller Hamburger Straßen ausmachen.“
Radfahrer also an den Rand und auf die Nebenstrecken, damit auf wichtigen Strassen Autos und Logistik mit hoher Kapazität und guter Reisezeit fahren können. Ansonsten der gute alte Hochbordradweg neben den Fussgängern.

Ein schönes Dokument zur marktkonformen Domestizerung des wachsenden Radverkehrs: Kurzstrecken aufs Rad mit Nebenstrassennutzung oder Hochbord, damit der MIV ungehemmt weiter wachsen kann.

Kaum aber dass der geheiligte Autoverkehr auf relevanten Strecken verlangsamt zu werden droht geht dann das Geschrei los: „DIE KINDER“ „DIE ÄLTEREN“, die ‚Strizzis‘ und ‚Pöhlers‘ fangen an schäumend gegen vermeintliche VC-Sekten anzutwittern, und der Springer-Konzern trommelt zur Kampagne „Fahrrad-irrsinn“ und die Rechtsextremisten fordern die freie Fahrt für freie Bürger.

In vielen Städten steht die Verkehrsplanung am Scheideweg: umweltgerechte Radverkehrsplaung oder autogerechte Radverkehrsplanung.

Die Würfel scheinen gefallen.

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