Es wird mal wieder Zeit für eine Wandhalterung. Auf der Wiener Fahrradschau habe ich nimdu kennengelernt, ein noch recht junges Start Up von Dani Bühler und Stefan Schneider aus der Schweiz. Für Bühler war es irgendwann nicht mehr zufriedenstellend, das Fahrrad, sei es im Office oder zu Hause, täglich einfach an die Wand zu stellen. Also hat er nach einer für ihn adäquaten Lösung gesucht und gefunden.

Es gibt unzählige Gründe, warum sich Menschen ihren Raum mit ihrem Fahrrad teilen: Wetter, Platzmangel, Kriminalität, oder ganz einfach das Lieblingsstück in nächster Nähe zu wissen.

Insgesamt bietet nimdu vier Modelle an. Eines davon, das I-Modell, ist im Vergleich zu den bisher hier im Blog gezeigten etwas Neues. „Geöffnet ist das Modell ein stabiles Regal für das Fahrrad, das sich im geschlossenen Zustand gekonnt zurücknimmt und förmlich mit der Wand verschmilzt“, so der Hersteller. Es gibt zwei Varianten: I1 wird aus filmbeschichtetem Multiplex hergestellt, I2 aus massivem Holz aus Europa. Beide sind mit einem Fliztuch versehen, das im geöffneten Zustand als Raum für Equipement dient.

nimdu hat darüber hinaus eine soziale Komponente. Das Start Up arbeitet mit dem Lernwerk Vogelsang zusammen, das die Integration von Erwachsenen in den Arbeitsmarkt unterstützt und Jugendlichen hilft, Lehrstellen zu finden und den beruflichen Einstieg zu meistern. In allen Arbeitsbereichen verfolgt nimdu dabei hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit, Design und Qualität und lässt die Produkte durch das Lernwerk lokal herstellen. Bleibt nur noch die Frage, wo und zu welchen Preisen man die Wandhalterungen kaufen kann. Auf zwei Emails habe ich leider keine Antwort bekommen.


nimdu-1Bilder: nimdu

Update 6. Februar 2017

nimdu sammelt gerade Geld bei kickstarter. Damit ist auch die Frage oben geklärt, warum ich keinen Preis und keine Bezugsquelle finden konnte. Es gab noch keine…

Update 29. März 2017

Das kickstarter-Projekt war erfolgreich. Jetzt wird auch noch Geld bei indiegogo gesammelt.

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