Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es einen GPS-Empfänger gibt, der im Sattelrohr eines Fahrrades verschwindet. Und vermutlich gibt es auch schon Lösungen, von denen ich gar nichts weiß. Aber mit dem Troja Bike soll es bald eine speziell für Fahrräder geben. Und die Sichtbarkeit war ja bisher immer noch so das Problem. Ob FahrradJäger insect, Smart Pedal, BikeSpike oder SaR-Mini – der Empfänger war immer irgendwie sichtbar.

Troja Bike can NOT be removed, switched off or destroyed by the thief. The battery works up to 1 season and can be recharged.

Das ist bei Troja Bike nun eben anders. Der Tracker wiegt nur etwa 75 Gramm, sendet während der Fahrt Live-Daten ans Smartphone und passt in 98 Prozent aller Fahrradrahmen. Man lässt das kleine Gerät in den Rahmen fallen und verriegelt es mit einer App. Das Gerät dehnt sich aus und hält im Inneren des Sattelrohrs, ohne zu verrutschen. Erst wenn der Besitzer die Verankerung via App löst, lässt sich Troja Bike wieder herausnehmen. Bleibt nur die Frage, was passiert, wenn der Akku leer ist. Der hält nämlich „bis zu eine Saison lang und ist wiederaufladbar“. Auf Nachfrage schreibt der Hersteller: „Es wird Reserve-Energie und eine Notfallentriegelung geben.“ Also an alles gedacht?!

Und scheinbar sind Adrian und Marek Rauko keine Anfänger. „Der von uns entwickelte GPS-Tracker Troja dient uns bei der Entwicklung von Troja Bike als Technologieträger. Die sehr hoch entwickelte Technologie, die wir für Behörden und die Polizei entwickelt haben, ermöglicht es uns, eine sehr leistungsfähige Diebstahlsicherung für Fahrräder anzubieten“, erklärt Adrian Rauko, Mastermind hinter den Produkten von Live Tracker Systems.

Jetzt müssen aber erst mal die geplanten 50.000 Schweizer Franken bei kickstarter gesammelt werden, damit Troja Bike in Serie gehen kann. Viel Erfolg! Und schickt mir dann mal ein Testexemplar. 😉

Update 5. Mai 2016
Eine Woche vor Ende der Finanzierungsfrist ist das Ziel bereits überschritten. Damit steht fest, dass die GPS-Diebstahlsicherung für Fahrräder in Produktion gehen wird.

Update 18. Mai 2016
Das Finanzierungsziel von Troja Bike konnte mit 63.384 Schweizer Franken deutlich übertroffen werden. Damit ist klar, dass die GPS-Diebstahlsicherung für Fahrräder in Produktion geht. Um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden, wechselt man jetzt den crowdfunding-Anbieter und startet gleich ein zweites Projekt bei Indiegogo.

Update 9. Oktober 2017
Auf der Webseite von Troja Bike steht noch, dass der Tracker 2016 in Serie gehen sollte, auf Facebook erfährt man dann allerdings, dass es weiterhin zu Verzögerungen kommt und der neue Liefertermin für Crowdfundung-Unterstützer der Januar 2018 sein soll. Gründe dafür liegen sowohl bei der Hardware als auch der Software. Hier mehr…




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