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Licht

See.Sense.

Und noch ein Licht fürs Fahrrad. Allerdings ein intelligentes, denn See.Sense. denkt mit und passt sich den verschiedenen Situationen im Verkehr an. Es ändert seinen Blinkmodus je nachdem, ob man an eine Kreuzung kommt, der Verkehr dichter wird oder man in einen Tunnel fährt. Dafür sorgen kleinen Sensoren. Allerdings ist das für Deutschland auch gleich das Ausschlusskriterium. Denn blinken dürfen Fahrradlichter hier nicht.

See Sense: The intelligent bike light with road sense.

Was allerdings gut gemacht ist, ist die Ladefunktion per USB-Anschluss und die bei uns ja neuerdings geforderte (oder schon wieder doch nicht? Man weiß es nicht so genau…) Akkustandanzeige.
Mehr zu den technischen Details gibt es auf der kickstarter-Seite des Projekts, wo übrigens noch drei Wochen für die Realisierung gesammelt wird.

see sense 2

see sense 1

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Bilder: kickstarter
Video: Vimeo

5 Antworten auf „See.Sense.“

Das soll ein intelligentes Fahrradlicht sein? Wenn es wirklich intelligent wäre, dann würde es gar nicht blinken sondern durchgängig leuchten (und vielleicht seine Helligkeit ans Umgebungslicht anpassen oder so).

Meine Erfahrung als Ganzjahresradler ist: Blinklichter nimmt man gerade in der Stadt fast genauso schlecht war wie gar kein Licht. Vom „Nervfaktor“ wenn man solcher Discobeleuchtung direkt hinterher fährt mal ganz zu schweigen.
Also eh man sein Geld für „intelligente“ Blinklichter verschwendet- lieber in eine ordentliche Beleuchtung investieren.

Ich kann da nur meine Erfahrungen schildern und die sagen mir: Wenn man glaubt durch Blinklichter besser gesehen zu werden, dann sollte man schon die vom Vorbild nehmen, also von Einsatzwagen ;)

Ansonsten kann ich sagen, gerade in der Stadt blinkt und glitzert so viel (schon allein alle sich in der Ferne bewegenden Lichter werden mal verdeckt und mal nicht), da ist im Halbdunkel bei schlechtem Wetter ein blinkendes Licht mehr oder weniger schlecht zu unterscheiden.

Ich habe jedenfalls schon öfter entgegenkommende Radfahrer übersehen. Sie waren ausnahmslos unbeleuchtet,“beblinklichtert“ oder mit Stirnlampe unterwegs.
(und dazu halt noch auf der falschen Seite unterwegs)

Das Unterbewusstsein stuft halt alles als gefährlich ein, was Autolichtern ähnelt, und dafür muss es kontinuierlich hell leuchten und darf nicht zu hoch angebracht sein. Alle anderen Lichter wirken weit entfernt.
Mein Fazit: die sinnloseste Beleuchtung ist also:
Blinkende Stirnlampe + blinkendes Rucksacklicht
das vermischt sich vollkommen mit dem Lichtgewusel der Ferne
einfach mal bewusst drauf achten… und zur eigenen Sicherheit keinen Blinkmodus verwenden (und wenn es noch soviel Energie spart)

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