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Minimalistische Schutzbleche

Die Zahl der minimalistischen Schutzbleche, die gar keine Bleche mehr sind, nimmt inflationär zu. Daher verweise ich an dieser Stelle mal auf drei Ausführungen, die sich im Prinzip aber alle sehr ähneln.

Da ist zunächst der Ass Saver aus Schweden. Ein relativ kurzes Exemplar aus Plastik, das unterm Sattel befestigt wird. Praktisch: er kann in der Mitte zusammengefaltet werden und verschwindet dann komplett unterm Sattel, wenn man ihn nicht braucht. Das Problem bei meinem Praxistest war allerdings mein Sattel. Mit einem Brooks war der Ass Saver leider nicht kompatibel. Das Problem scheint jetzt aber gelöst. Es gibt mittlerweile drei verschiedene Größen!

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Als nächstes haben wir den MUSGUARD aus New York. Auch er ist aus Kunststoff, wird aber am Sattelrohr mit einem kleinen Gurt befestigt und steht dann parallel zum Boden nach hinten ab. Hier ist die Frage, wie stabil der MUSGUARD ist. Denn umso länger so ein Plastikschutzblech ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es hinten abknickt und aufs Rad drückt. Praktisch: man kann den MUSGUARD aufrollen und einfach ums Oberrohr wickeln, wenn man ihn nicht braucht.

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Und als drittes gibt es noch Plume, auch aus New York. Ähnlich wie beim MUSGUARD wird das Plume beim Einsatz ausgerollt. Großer Unterschied zu den beiden anderen ist aber, dass es sich beim Plume wörtlich um ein Schutz-„Blech“ handelt. Denn in der Mitte verläuft ein dünnes Stahlblech, das sich bei leichtem Druck zusammenrollt. Die Befestigung ist Vor- und Nachteil zugleich, denn man muss die Sattelstütze für die Montage rausziehen. Dafür ist das Schutzblech dann auch relativ sicher vor Diebstahl. Ein bisschen skeptisch bin ich aber, wenn ich mir das Video anschaue. Wirklich stabil sieht das Plume nämlich nicht aus. Es wackelt deutlich mehr als die beiden anderen.

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Wer also auf Nummer Sicher gehen will, dem empfehle ich die Raceblades von SKS. Die sind zwar sperriger, erfüllen ihren Zweck aber auf jeden Fall.

3 Antworten auf „Minimalistische Schutzbleche“

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