Es ist immer wieder zum Kopfschütteln. Während in den Niederlanden Fahrradhighways gebaut werden, damit Radfahrer schnell vorankommen und sogar über beheizbare Radwege nachgedacht wird, kommen FDP-Politiker in Deutschland mit Ideen wie der Schranke für Radfahrer, die sich bei Grün öffnet und bei Rot den Weg versperrt. Bei den Nachbarn rollt der umweltfreundliche Verkehr, bei uns soll er stehen.

Vielleicht sollte Klaus-Peter von Lüdeke aus Berlin mal darüber nachdenken, die Ampelphasen etwas radfahrerfreundlich einzurichten, statt immer nur den Autofahrern freie Bahn zu verschaffen. Denn wenn man alle 500 Meter wieder anhalten muss, nachdem man gerade erst in Fahrt gekommen ist, kann das in einer Großstadt schon ganz schön nerven. Und dann ist es klar, dass man bei freier Verkehrslage auch mal über Rot fährt.

Na ja, zum Glück hat die FDP in Berlin nichts zu sagen und die Regierungskoalition von SPD und CDU hält nichts von der Idee.
Ansonsten kann man ja vielleicht auch mal über eine Schranke für rechtsabbiegende Autofahrer nachdenken. Ich wette, die verursachen mehr Unfälle als über Rot fahrende Radfahrer!

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