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[Test] Copenhagen Parts Magnetic Bike Lights

Und wieder mal ein kleines Highlight in der Kategorie „Licht“. Vom Lucetta war ich ja schon begeistert. Jetzt hat mir We Love Velo das Magnetic Bike Light von Copenhagen Parts zur Verfügung gestellt. Die Idee ist dieselbe wie beim Lucetta – man klickt das Licht per Magnet an den Rahmen (Stahl natürlich), der Stromkreislauf schließt sich von alleine und das Licht geht automatisch an. Einfacher geht es eigentlich nicht mehr.

Bild: welovevelo.de
Bild: welovevelo.de

Das Magnetic Bike Light ist etwas größer als das Lucetta und sieht mit der Aluminiumhülle auch edler aus. Ein entscheidender Pluspunkt ist aber die Form. Während das Lucetta eine „gerade Kante“ hat, schmiegt sich die geschwungene Form der Magnetic Bike Lights optimal an das Steuer- bzw. Sattelrohr an. Da steht dann nichts mehr über und das Licht strahlt im optimalen Winkel nach vorne bzw. nach hinten.

Funktionalität kombiniert mit Design: Das perfekte Licht fürs Rad

Zur Helligkeit: das Magnetic Bike Light ist, wie so viele andere auch, ein passives Fahrradlicht. Die jeweils zwei LEDs leuchten (neue Generation, siehe unten) LED leuchtet einem bei absoluter Dunkelheit sicher nicht den Weg aus. Diesen Anspruch hat es aber auch nicht. Vielmehr ist es ein optimales Licht für die Stadt, wo man es braucht, um gesehen zu werden und nicht, um selber etwas zu sehen. Hier gibt Copenhagen Parts eine Reichweite von bis zu 300 Metern an.

Es hat sowohl vorne wie auch hinten einen Blink- und einen Dauermodus. Die Streuscheibe ist so konzipiert, dass das Licht auch von den Seiten gesehen wird. Beim Rücklicht könnte die Streuscheibe vielleicht noch ein bisschen intensiver rot gefärbt sein, damit das Licht farbintensiver scheint. Aber das ist nur ein kleines Detail. Betrieben wird das Magnetic Bike Light von zwei kleinen CR2032 Batterien (Test siehe unten). Hier wäre ein USB-Anschluss natürlich optimal. Vorschlag für die dritte Generation.

Mit seinen cleveren Features und dem cleanen ästhetischen Design, liefert Copenhagen Parts die perfekte Lösung für jeden Stahlrenner oder Nostalgieflitzer.

Insgesamt überzeugt mich das Magnetic Bike Light, ist für meine Ansprüche als Stadtfahrer, der ein unkompliziertes und schnell zu montierendes Licht braucht, optimal und wirkt auch ein bisschen durchdachter als das Lucetta. Ich schließe mich Copenhagen Parts an: „Wir haben ein Fahrradlicht entworfen, das gut aussieht, gut funktioniert und das sich schnell anbringen und abnehmen lässt – „cool und praktisch“ könnte man sagen.“ Und gegen den Preis kann man auch nichts sagen.

Bild: welovevelo.de
Bild: Copenhagen Parts
Fotos: dd

17 Antworten auf „[Test] Copenhagen Parts Magnetic Bike Lights“

Yoh, das Device hat ein überaus smartes Design, mit dem der coole urban Hipster seine Lifestyle-Perfomance optimieren kann. Voraussetzung ist natürlich ein trendiges hand-made Bike mit Titanframe und Acrylbased Spray-Art im Finish, oder so.

Cheers
Dirk Dengler
(staatlich geprüfter Buzzwordweitwerfer, Spezialgebiet Denglish)

In der Stadt als Ergänzung für die tiefliegenden Lampen am Brompton gefällt mir die Idee sehr gut. Stromversorgung mit CR2032 schreckt mich aber ab, da ist dein USB-Vorschlag sehr sinnvoll.
Gibts irgendwo Aussagen zur Laufzeit mit einem Batteriesatz?

Also, total klar ist ja, dass die Batterien in den schlanken Lampen keine 100 Std. halten können wie bei entsprechend größeren Lichtern welche beispielsweise mit AA oder AAA Batterien betrieben werden. Die Herstellerangaben zu der Batterielaufzeit variieren zudem. In den FAQs auf der CP-Website steht zur Batterielaufdauer folgdes:

Mit einem Set Batterien von „mittlerer Qualität“ können Sie eine Laufdauer von 24-48 Stunden erreichen, bei einer Mindestleistung von 95%.

Auf der Verpackung steht dann nur noch 14 Stunden. Da mich das auch interessiert, werde ich die Lampen heute Abend mal mit VARTA Lithium-Knopfzellen testen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass manchmal Welten zwischen No-Name Batterien und Qualitätszellen liegen können. Das Ergebnis gebe ich dann hier bekannt.

So, gestartet hatte ich den Test am 26.03 um 23:00 Uhr. Das Frontlicht habe ich mit 2 frischen VARTA Knopfzellen bestückt und im Rücklicht habe ich die von CP beiliegenden Batterien gelassen. Das Frontlicht mit VARTA-Batterien leuchtet nach über 40 Stunden immer noch. Die Leuchtkraft ist allerdings nur noch bei ca. 40-60% der Ausgangsleistung. Das Rücklicht war gestern Abend nur noch bei ca. 20% Leistung und war heute Morgen ganz aus. Von 100% bis „ganz aus“ liegen bei Verwendung mit den beiliegenden Zellen also bei bis zu 30 Stunden.

Wie Copenhagen Parts allerdings auf die 14 Stunden kommt, welche sie auf der Verpackung angeben, ist mir ein Rätsel. Vielleicht garantierte 14 Stunden bei 100% Leistung? Da würde ich jetzt noch einmal nachfragen da dies unnötigerweise nicht gerade positiv ist. Ebenso gebe ich den Vorschlag mit der Akkulösung und Ladung per USB weiter. Klar ist hier aber wiederum, dass man bei einer Akkulösung aufgrund der geringen Größe wahrscheinlich nur 6 Stunden Laufzeit haben wird. Dafür könnte man die Lampe an die 300-500x wiederaufladen.

Aufgrund der subtilen Andeutungen einer zweiten Version auf der Seite von Copenhagen Parts habe ich mal direkt dort bestellt und bin begeistert: Mittwoch bestellt, Samstag im Briefkasten – und meine Hoffnung (aufgrund https://www.youtube.com/watch?v=xxmOFW35TAg) wurde erfüllt: Es ist pro Lampe eine LED verbaut, nicht mehr zwei. Finde ich deutlich hübscher, wobei ich die 2-LED-Lösung noch nicht in echt gesehen habe.

Der Test wurde noch mit der ersten Version gemacht. Hab noch 2 alte Versionen gefunden. Die werde ich in Kürze über https://www.facebook.com/WeLoveVelo.de verlosen. Im Shop (http://www.welovevelo.de) wird es dann also ab jetzt nur noch die neueste Version zu kaufen geben. Neben der LED (nur noch eine, aber leistungsstärker) hat sich auch der Deckel/Reflektor beider Lampen geändert. Dieser lässt sich zum Batteriewechsel dank neuer griffiger Stellen besser öffnen und schließen.

Das sieht mir nach weißen LED hinter roter Scheibe aus, sinnvoller wären für’s Rücklicht rote LED, auch hinter der roten Scheibe. Eine gefärbte Streuscheibe kann prinzipbedingt längst nicht so ein penetrant gefärbtes Licht erzeugen wie eine bunte LED. Nachrüst-LED für alte Rücklichter setzen daher i.d.R. auch auf rote LED.

Noch eine Anmerkung: Die Lampen fallen nicht ab, wackeln bei Bodenunebenheiten aber durchaus mal – und da die Lampe zwischen Dauerleuchten und Blinken umschaltet bei jedem aus- und anschalten fuhr ich schon hinten blinkend rum ohne es zu merken. Da mich das bei anderen schon nervt ist es mir natürlich arg peinlich selber so unterwegs zu sein. Für mich wäre eine Möglichkeit nur Dauerlicht zu aktivieren (wobei mir unklar ist wie man das mit wenig Aufwand schaltbar machen kann, ein kleiner Schalter auf der inneren Platine vielleicht?) also eine große Attraktivitätssteigerung.

Das ist mir inzwischen auch aufgefallen. Auf Kopfsteinpflaster schaltet die Lampe automatisch zwischen Dauer- und Blinklicht hin und her. Nicht so gut. Da muss ein Wackelkontakt drin sein. Denn an sich sitzt das Licht fest am Rahmen…

Der Wackelkontakt nennt sich „Taster“ :)
Ich denke da reichen recht geringe Vibrationen um den Taster mal kurz zu öffnen und dadurch beim erneuten Schließen des Tasters zum jeweils anderen Modus zu schalten, ich vermute da reicht ein so kurzer Aussetzer das man nicht mal die Lampe groß flackern sehen würde. Das ist der Nachteil der eleganten Einschaltmethode zusammen mit den zwei Betriebsmodi.

Und noch was für die Wunschliste: Eine kleine Tasche für die Aufbewahrung, z.B. an den Sattel zu knüpfen. Für die Hosentasche sind sie zu groß, und nach einmaliger Aufbewahrung beider Lampen zusammen in der Jackentasche sind natürlich schon Kratzer im hübschen Gehäuse.

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