Ich war gestern in Münster. Mehr indoor als auf dem Fahrrad, aber zu einer kleinen Fahrt durch die Stadt hat es dann doch gereicht. Und natürlich für einen Besuch bei Uwe von Studio Brisant. Nur mal so nebenbei. Immer sehr lohnenswert! Hier nur wenige Dinge, die mir aufgefallen sind – neben der unschlagbaren Promenade natürlich, die für Münsters Radverkehr ein einzigartiger und historisch glücklicher Zufall ist:

Erstmal mal natürlich die Ankunft. Klar, an jedem Bahnhof stehen Fahrräder. Aber in Münster wird sofort klar, auf welches Verkehrsmittel die Menschen hier im Alltag setzen.

Das setzt sich dann unterirdisch und auf den ersten Blick nicht sichtbar fort. 3.300 Stellplätze hat die Radstation am Hauptbahnhof – inklusive einer Servicestation. Schon beeindruckend.

Fahrradfreundlich zeigt sich die Innenstadt an ihren äußeren Rändern. hier sind die Fußgängerzonen noch für Radfahrer freigegeben. Dafür gibt es noch erstaunlich viele Radwegebenutzungspflichten. Zum Teil auch auf Radwegen, die diesen Namen eigentlich nicht verdienen. Da war ich schon ein bisschen überrascht.

Münster Fußgängerzone

Überrascht war ich auch, als ich an diesem Schild vorbeikam. Der Hochbordradweg endet hier an der Ampel, Radfahrer müssen/dürfen auf die Straßen wechseln. Und das sogar bei roter Ampel. Im Prinzip also eine individuelle Lösung für den Grünpfeil für Radfahrer.

Münster Ampel Radfahrer frei

An der nächsten Ampel gibt es dann aber gleich den Hinweis, dass Ampel generell dann doch auch für den Radverkehr gelten. 🙂

Münster Ampel auch Radfahrer

Soweit meine wenigen Eindrücke von dem kurzen Besuch…
Fotos: dd

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