Die durch das Coronavirus freigewordene Zeit in der weitgehenden Isolierung will genutzt werden. Und ich habe hier einen ziemlich guten Vorschlag für euch. Ein Film der Medienwerkstatt Franken zeigt am Beispiel Nürnbergs, wie man „es dem Auto zu leicht gemacht“ hat und unsere Städte und deren Bewohnerinnen und Bewohner nun unter den Folgen leiden müssen.

Eine Stadt sollte nicht für Autos gebaut sein, sondern für die Menschen, die dort leben. Denn eine Stadt ist viel mehr als Verkehrsfläche. Sie ist Lebensraum.

Es geht aber auch anders. Und auch da zeigt der Film Ideen und Möglichkeiten auf. Um Alternativen zum Auto zu stärken, müssen die Verkehrsflächen massiv umverteilt werden. Das Auto muss Raum abgeben – zugunsten von Radfahrern, Fußgängern und dem ÖPNV. Nürnberg hat damit schon angefangen. Kann aber noch sehr viel mehr machen.