Ford will die Harmonie zwischen den Verkehrsteilnehmern fördern und hat dabei insbesondere Auto- und Radfahrer im Blick. „Je mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, desto häufiger kriselt es europaweit zwischen Auto- und Fahrradfahrern. Die Folgen können manchmal enorm sein“, heißt es in der Videobeschreibung bei youtube. Hört sich an, als wäre der Umstieg auf das Fahrrad ein Problem. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Je mehr Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenbild präsent sind, desto sicherer wird es für sie – Stichwort „Safety-in-Numbers-Effekt“. (Okay, für Ford wird es vielleicht zum Problem, wenn dann keiner mehr die Autos kauft.)

Nun gut, Kampagnen für mehr Rücksicht sind immer gut. Und Ford ist der „Überzeugung, dass das Erlernen sicheren Fahrverhaltens im Straßenverkehr für alle von Vorteil ist.“ Wie soll man da widersprechen?