Die Idee der Radbahn, ein neun Kilometer langer Radweg unter der U1 in Berlin, ist schon fast zwei Jahre alt. In dieser Zeit wurde viel diskutiert, andere Initiativen wie der Volksentscheid Fahrrad haben sich gegründet, Unterschriften gesammelt und ein Radgesetz für die Hauptstadt geschrieben, dass jetzt wiederum nicht so schnell beschlossen wird, wie man sich das vorgestellt hatte.

Den Raum unter der Hochbahn wollen wir zur sichersten und angenehmsten Radstrecke der Welt machen.

Radbahn

Und auch die „Erfinder“ der Radbahn waren nicht untätig. Sie konnten viele Menschen von ihrer Idee begeistern. Nur die verantwortlichen Politiker jubeln noch nicht so, dass sie die Pläne auch direkt umsetzen. Daher hat der paper planes e.V. zusammen mit vielen renommierten Experten verschiedener Felder eine Fachstudie mit Magazincharakter erstellt. Auf 140 Seiten finden sich „gut recherchierte und spannende Artikel, viele anschauliche Grafiken und tolle Illustrationen“. Dieses Werk soll die Politik nun überzeugen, das Projekt Radbahn in die Tat umzusetzen.

Radbahn will den vergessenen Raum unter Berlins berühmter U1-Hochbahn in eine pulsierende urbane Hauptschlagader verwandeln. Sie ist ein Spielfeld für zeitgemäße Mobilität, Innovation und Freizeitangebote.

Einziger Haken: es fehlt das Geld für den Druck. Daher hat paper planes e.V. eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. 40.000 Euro sollen zusammenkommen, damit die Fachstudie in ausreichender Stückzahl produziert und die nächsten Schritte eingeleitet werden können. Wer das Projekt unterstützen will, klickt sich rüber zu startnext. Am ersten Tag (heute) sind schon über 3.000 Euro eingegangen.

Im Video wird noch mal die ganze Idee der Radbahn erklärt.
Foto via radbahn.berlin

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