Osnabrück geht die Verkehrswende langsam an und wird neue Mobilitätsstationen errichten. Über das Design hat nun eine Jury abgestimmt. Gewonnen hat André Stocker von stocker design aus Offenbach am Main. Im Prinzip kann schon eine Bushaltestellte mit Fahrradbügeln als Mobilitätsstation bezeichnet werden. Doch die Osnabrücker Mobilitätsstationen der Zukunft bieten viel mehr: „neben Car-Sharing, Ladestationen für das E-Bike und das Elektroauto oder Schließfächern auch ein schickes Design“.

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Mobilitätsstation Osnabrück 2

Die alten Buswartehäuschen werden nach und nach ersetzt. Da die Stationen nach dem Baukastenprinzip funktionieren, können sie nach Bedarf eingerichtet werden. Die Farben zeigen, was die Station bietet. So steht grün für Fahrrad, violett für Bus, orange für Schließfächer, blau für Information und gelb für Dienstleistung. In einzelnen Stationen wird es auch Kioske geben. Stadtbaurat Frank Otte: „Das alles erscheint in einfachen, klaren, kubischen Formen. Auf der Stele kann jeder Nutzer sofort sehen welche Angebote die Mobilitätsstation hat.“ Nachts werden die Stationen ansprechend beleuchtet, das Farbkonzept ist gut zu erkennen.

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Bald auch ein Leihsystem mit Lastenrädern?

Weiter heißt es von der Stadt, dass an den Mobilitätsstationen Miet- und Lastenräder stehen können. Das wäre in der Tat ein großer Fortschritt. Beides gibt es in Osnabrück noch nicht. Als Betreiber dieser Mietsysteme könnten die Stadtwerke bald erste Erfahrungen sammeln. Ein kleines Lastenradverleihsystem ist dort in Planung.

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Mobilitätsstation Osnabrück 3Grafiken: Stocker Design

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