Nur einige kurze Eindrücke aus Hamburg vom Wochenende. Fahrradtechnisch standen die Critical Mass und die Deutschlandpremiere von Bikes vs Cars auf dem Plan. Und nebenbei sind mir natürlich wieder einige Sachen aufgefallen. Fazit: Hamburgs Fahrradwege haben ihren Namen nicht verdient und sollten dringend gemieden werden!

Critical Mass

Einfach riesig. Offiziell 3.857, gefühlt noch viel mehr. Zum Teil recht weit auseinandergezogen. Ich denke, ab einer Größe von 1.000, macht es keinen Unterschied mehr. Da fährst du mittendrin und überall sind nur noch Radfahrer! Danke an Florian für die großartige Tour!



Bikes vs Cars

Müsst ihr unbedingt schauen, wenn sich die Gelegenheit bietet! Der Film zeigt die Vorherrschaft des PKWs auf den Straßen dieser Welt, wie es dazu kam, wie das System aufrechterhalten wird und wie man es brechen könnte – am Beispiel verschiedener Städte. Sao Paolo, Bogota, Los Angeles, Toronto, New York, Kopenhagen… Der schlimmste Fahrrad-Gegner im Film ist der ehemalige Bürgermeister von Toronto, Rob Ford, der Radfahrer als „pain in the ass“ für Autofahrer bezeichnet und die Linien der Radfahrstreifen von den Straßen entfernen lässt. Was er 2007 (vor seiner Amtszeit) im Stadtparlement erzählt, ist schon ein starkes Stück. (Vielleicht fällt der Auftritt ja bereits in seine „Crack“-Zeit…)



Und sonst?

Naja, und hier halt noch so einige Eindrücke aus der „Fahrradstadt“ Hamburg. Wie gesagt, Radwege sollte man meiden, wenn man zügig vorankommen will. Hier und da werden aber mittlerweile auch ganz gute Schutzstreifen auf die Straße gemalt. Definitv ein Fortschritt.


Das war’s…
Hamburg HafenFotos: dd

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